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Masterplanung Klosterhalbinsel und Sanierung Klosterstrasse

Der Masterplan Klosterhalbinsel wird vorangetrieben. Die Klosterstrasse zwischen Kanzlerrainstrasse und dem Spinnereiareal soll für Fr. 2'986'000.00 (inkl. MwSt.) saniert werden.

Der Masterplan Klosterhalbinsel ist abgeschlossen und vom Regierungsrat genehmigt. Dr. Markus Dieth: „Mit dem Masterplan wurde ein behördenverbindliches Instrument geschaffen, das die Bedürfnisse aller Grundeigentümer sammelt, koordiniert und einer gemeinsamen Lösung zuführt.“ Der Masterplan definiert die Nutzung der Gebäude und Flächen durch die verschiedenen Anspruchsgruppen in den Bereichen Bildung, Kultur, Gewerbe, Dienstleistung, Freizeit und Wohnen. Ein Konzept mit konkreten Umsetzungsstrategien zur Ausschöpfung des kulturtouristischen Potenzials (beispielsweise durch nutzerübergreifende Veranstaltungsprogramme, Kooperation mit überregionalen Anbietern ergänzender touristischer Angebote, einen gemeinsamen Aussenauftritt etc.) fehlt bis anhin. Ein solches Konzept für die kulturtouristische Nutzung bildet allerdings die unverzichtbare Grundlage, die heutigen und vor allem künftigen Aktivitäten zu bündeln, zu koordinieren und damit die Klosterhalbinsel Wettingen für neue Besucherschichten zu erschliessen.

Die vorgesehene Positionierung zielt insgesamt darauf, das kulturtouristische Potenzial der Klosteranlage als einmaliges Ensemble nutzbar zu machen, wobei der ungestörte und uneingeschränkte Betrieb der Kantonsschule in der Klosteranlage weiterhin sichergestellt ist. Das Kloster Wettingen ist heute über die kantonalen Grenzen hinaus – ausser bei einem ausgewählten Fachpublikum, das sich beispielsweise für historisch bedeutende Klosteranlagen interessiert – wenig bekannt. Dabei bietet die Klosteranlage im historischen Rückblick aber auch bei kulturtouristisch geschickter Nutzung ein seltenes Beispiel für ein lebendiges und zukunftsweisendes Gesamtsystem unterschiedlichster Ausprägung.

Dieses bedarf jedoch der Vermittlung nach innen und bietet zudem Chancen für zeitgemässe Vermittlungsaktivitäten nach aussen: Kloster-/Glaubensgeschichte, Bildungsgeschichte und Bildungsgegenwart, die Geschichte der Industriekultur und ihre heutige Ausprägung, Naturerlebnis und -nutzung sind nur einige der vielfältigen Anknüpfungspunkte für mögliche kulturtouristische Aktivitäten.

Das gewachsene Nebeneinander der Nutzungen bildet laut Masterplan die Ausgangslage für die sorgfältige Nutzungs¬ergänzung. Markus Dieth: „Die heutige Vielfalt der Nutzungen soll weiterhin im Gleichgeweicht gehalten werden.“ Sie ist künftig nicht nur Garant für ein vitales Quartier und die regionale wie überregionale Ausstrahlung, das auch in den Randstunden und am Wochenende mit Leben erfüllt ist, sondern auch Garant für die schweizweite Ausstrahlung eines lebendigen Begegnungsortes, so Dieth.

Der Masterplan Klosterhalbinsel des Kantons Aargau definiert die Handlungsfelder für eine koordinierte und gestalterisch angemessene Umsetzung geplanter Sanierungsmassnahmen.

Die Werkleitungen und die Strassenbeläge der Klosterstrasse zwischen der Kanzlerrainstrasse und dem Spinnereiareal müssen saniert werden. In diesem Zusammenhang beabsichtigt der Kanton, auch die angrenzenden Seitenräume aufzuwerten.

Im Anschluss an die Sanierungen werden die privaten Strassenstücke auf der Klosterhalbinsel ins Eigentum der Gemeinde überführt.

Gemäss den Vorgaben im Masterplan wird für die Klosterstrasse ab dem Sanierungszeitpunkt eine Begegnungszone erlassen. In diesem Strassenteil besteht wegen der Kantonsschule ein hohes Fussgängeraufkommen.

Die Gesamtkosten betragen gemäss Kostenvoranschlag Fr. 2'986'000.00 (inkl. MwSt.). Zu Lasten der Einwohnergemeinde und des Elektrizitäts- und Wasserwerks werden Fr. 1'079'500.00 (inkl. MwSt.) veranschlagt, wovon die Einwohnergemeinde Fr. 938'000.00 (inkl. MwSt.) zu tragen haben wird.

Datum der Neuigkeit 29. Sept. 2016


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