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Buchtipp 07/2018: Acht Berge. Roman von Paolo Cognetti

Acht Berge

Roman von Paolo Cognetti
DVA, 2017


In diesem autobiografischen „Berglerroman“ geht es vor allem um die Sehnsucht nach Freundschaft und Verbundenheit. In sehr klarer und einfacher Sprache, ohne jegliche Sentimentalität, porträtiert Paolo Cognetti das Leben einer ganzen Familie im Aostatal. Pietro verbringt mit seiner Familie den Sommer im Bergdorf Grana, wo nur vierzehn Menschen leben. Bruno, das einzige Kind in diesem Dorf, freundet sich mit Pietro an und für die beiden Jungen beginnt eine lebenslange, unerschütterliche Freundschaft. Als Erwachsene gehen sie verschiedene Wege: Pietro macht ein Mathematikstudium und wird Dokumentarfilmer, kehrt jedoch immer wieder in die Berge zurück. Bruno bleibt in seinem Bergdorf als Käser. Immer wieder fragt sich Pietro, der die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt, welches Leben nun das wahre, richtige sei. Sollte man die Welt erkunden oder sich vielmehr auf seine Wurzeln besinnen?

Das Buch beschreibt auf eindrückliche Weise und mit viel Tiefe die Sehnsucht nach Heimat und Wahrheit sowie die Suche nach dem Glück, jedoch ohne jemals verklärend oder gar sentimental zu werden. Der Autor erzählt von der Unbezwingbarkeit der Natur sowie vom einfachen Leben in den Bergen unter Menschen und Tieren und stellt sich dabei auch die Frage, was unter Glück tatsächlich zu verstehen sei.

Paolo Cognetti ist 1978 in Mailand geboren und seine archaische Geschichte „Acht Berge“ über die Natur und das Schicksalhafte wurde mit dem italienischen Literaturpreis ausgezeichnet.
Buchtipp
 

Datum der Neuigkeit 15. Feb. 2018


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