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18.10.2018 20:11:39


Gebäuderückbau

Zuständiges Departement: Bauabteilung
Zuständiges Amt: Bauverwaltung und Planung

Beim Abbruch eines bestehenden Gebäudes (Rückbau) sind viele Baustoffe wiederverwertbar und können in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Dazu gehören beispielsweise Beton, Mischabbruch, Natursteine, Ziegelsteine, Abbruchholz, Metalle, Kunststoffe und Polystyrol. Qualitativ hochwertige Recyclingbaustoffe können nur aus möglichst sortenreinen und schadstoffarmen mineralischen Bauabfällen hergestellt werden. Daher müssen Problemstoffe wie Asbest oder PCB (polychlorierte Biphenyle) aus dem Baustoffkreislauf entfernt werden. Um aus dem Rückbau die qualitativ hochwertigen Baustoffe gewinnen zu können, ist eine gute Rückbauplanung und eine fachkundige Ausführung des Rückbaus notwendig.

Zu einer guten Rückbaupraxis gehören der Schutz der Arbeitnehmer, der Umwelt und der Nachbarschaft, das optimale Separieren der Abfallfraktionen sowie das Abtrennen der Problemstoffe. Die Verantwortung für den Rückbau liegt bei der Bauherrschaft resp. der Unternehmung. Rückbauten (Abbruch) bedürfen einer Baubewilligung.

Wertvolle Hinweise erhalten Sie im nachfolgend angefügten kantonalen Merkblatt "Gebäuderückbau" und unter dem Link Bauabfälle.

Preis: kostenlos


Dokument afu_UAG_M_1_2016_01.pdf (pdf, 387.0 kB)

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