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Boom um die Jahrhundertwende

1891

Noch bedeutsamer für Wettingen als die Baumwollspinnerei Wild sollte allerdings ein anderes Industrieunternehmen werden: die 1891 von Charles Brown und Walter Boveri in Baden begründete Brown Boveri & Cie. Nun nahm die Bevölkerung der Gemeinde sprunghaft zu. Hatte sie 1888 noch 1991 Seelen betragen, so schwoll sie bis 1910 auf 5986 an: in 22 Jahren hatte sie sich verdreifacht. Die siedlungspolitischen Auswirkungen umschreibt Eduard Spiegelberg folgendermassen: 'Bis an die Wende zum 20. Jahrhundert standen auf dem weiten Wiesengelände zwischen dem Dorf Wettingen und der Bäderstadt nur ganz wenige Häuser. Die Bautätigkeit setzte erst ein in den neunziger Jahren, als in Baden sich eine mächtige aufblühende Maschinenindustrie entfaltete. Jetzt wurden kilometerweise neue Strassen über das Wettingerfeld gezogen, und im stadtnahen 'Langenstein' erhoben sich neben der alten Schartentrotte und den wenigen Häusern beim 'Rosengarten' bald die freundlichen Siedlungen der Industriebevölkerung, die in Baden dem Verdienst nachging'.

Die Bevölkerungszunahme gab aber auch Anlass zu Schaffung neuer Arbeitsplätze auf dem Boden der Gemeinde selbst. Die Zuzüger wollten mit Lebensmitteln versorgt sein. Neben den privaten Spezereiläden nahm der Konsumverein einen starken Aufschwung, und dem Verkaufsladen im Kloster folgten die Depots Dorf (1911), Langenstein (1920) und Altenburg (1929).

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